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Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg

Im Jahr 1995 haben das Sozialministerium, der Landkreistag, der Städtetag und der Gemeindetag Baden-Württemberg eine 'Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements' gebildet. Bis Ende des Jahres 2000 entstand daraus ein Verbund von 32 Städten, Gemeinden und Landkreisen, die als Modellstandorte für bürgerschaftliches Engagement unterstützt (beratend und finanziell) wurden.

Organisatorisch gesehen ist das Landesnetzwerk ein 'Netz von Netzen'. Im Mittelpunkt stehen die drei kommunalen Netzwerke, die eng zusammenarbeiten und sich gegenseitig austauschen: Es handelt sich hierbei um das 'StädteNetzWerk BE' (Stand 2008: 62 Städte), das 'Landkreisnetzwerk BE' (Stand 2008: 27 Landkreise) und das 'Gemeindenetzwerk BE' (Stand 2008: 99 Gemeinden). Diese drei Netzwerke veranstalten mehrmals jährlich thematisch ausgerichtete Treffen und ermöglichen so einen intensiven Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer unter den Mitgliedern des Netzwerks und deren lokaler Akteure.

Die Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste in Baden-Württemberg (Sozialministerium) ist stimmberechtigtes Mitglied im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und so mit den Netzwerken auf Bundesebene verknüpft.

FaLBE

Zahlreiche Fachkräfte, die in Städten, Kreisen, Gemeinden, bei Verbänden, Organisationen und freien Trägern im Bereich des Bürgerschaftlichen Engagements tätig sind, haben sich zur FaLBE (Fachkräfte im Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) zusammengeschlossen. Die Fachkräfte im Landesnetzwerk sind ein wichtiges Bindeglied vor Ort zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft. Durch regelmäßig stattfindende Treffen und Kurse sowie durch eine Jahrestagung findet ein intensiver Informations- und Erfahrungsaustausch statt.

Agenda-Büro der Landesanstalt für Umweltschutz

Die "Agenda 21" ist ein umfangreiches weltweites Aktionsprogramm für eine umweltverträgliche, nachhaltige Entwicklung. Sie wurde von mehr als 170 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet.

Den Kommunen kommt bei der Umsetzung der Agenda 21 eine entscheidende Rolle zu, da viele Probleme und Lösungsansätze, die in der Agenda 21 behandelt werden, auf lokaler Ebene wirksam werden. Jede Kommune soll gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Gruppen eine "Lokale Agenda 21" aufstellen und umsetzen, denn nachhaltige Entwicklung umfasst die gesamte soziale, ökologische und ökonomische Dimension. Viele Ziele der Agenda 21 können nur vor Ort erreicht werden.

Das Agenda-Büro soll den Kommunen hierbei praxisnah Hilfestellung leisten:
durch Informationen, Beratung, Materialien, Veranstaltungen und Erfahrungsaustausch. Es arbeitet hierzu mit dem baden-württembergischen Städtetag, Gemeindetag, Landkreistag und mit Einrichtungen wie der Klimaschutz- und Energieagentur zusammen.

 

Quelle (für Text 'Landesnetzwerk'):
Sozialministerium Baden-Württemberg, Stabsstelle Bürgerengagement